Häufige Fragen

Zu den häufigsten Fragen –  FAQ’s:

Wie lange gibt es den BSZ e.V. schon und wie schnell bekomme ich Antwort?
Nebst den seit Gründung des BSZ e.V. im Jahre 1998 vielen Tauenden betroffener Anleger melden sich Tag für Tag zahlreiche weitere Personen, welche Probleme mit ihrer Kapitalanlage haben und suchen Rat und Hilfe über den BSZ e.V. Aus organisatorischen Gründen ist es uns manchmal nicht möglich, sofort Rückantworten zu geben. Wir stellen jedoch sicher, dass die Personen, welche bei uns angefragt haben, spätestens innerhalb drei Tagen eine Antwort erhalten.

Fällt bei einer Kontaktnahme mit der BSZ e.V. Vertrauenskanzlei ein Honorar an?
Das Anwaltshonorar wird von der BSZ e.V. Fördergemeinschaft Solidarservice beglichen. Ein Honorar fällt für Sie nicht an.

Ist es erforderlich, eine Anwaltsvollmacht zu unterschreiben?
Ja. Ohne Vollmacht erhält der Rechtsanwalt von den Versicherungen, Banken usw. keine Informationen. Kosten fallen hierbei, obwohl der Anwalt beauftragt wird, für Sie keine an.

Welche Verpflichtungen gehe ich ein, wenn ich die Solidar-Fördermitgliedschaft mit Einmalbeitrag beantrage?
Die Solidar-Fördermitgliedschaft im BSZ e.V. verpflichtet Sie, den von Ihnen im Antragsformular eingesetzten einmaligen Förderbeitrag zu bezahlen. Folgebeiträge werden nicht erhoben, können aber jederzeit gerne geleistet werden. Die Zahlung des Förderbeitrags ist mit keiner bestimmten Leistung verknüpft. Die Fördermitgliedschaft kann ohne Einhaltung einer Frist jederzeit vom Fördermitglied gekündigt werden. Weitere Verpflichtungen bestehen nicht.

Erfahren andere Geschädigte, dass ich in eine bestimmte Kapitalanlage investiert habe?
Nein. Die BSZ e.V. Vertrauensanwälte machen die Ansprüche, getrennt pro Anleger, einzeln geltend. Kein Mandant erfährt von der Existenz eines anderen. Im Unterschied zu anderen Institutionen führen wir keine Prozesse, in denen eine Vielzahl von Klägern angeführt wird. Bei Massenklagen kann nämlich das Problem auftreten, dass mitunter Individualprobleme auftauchen. In diesem Fall müssen bei jedem einzelnen Kläger die individuellen Tatsachen erhoben werden. Dies führt dazu, dass ein Prozess eigentlich nie zu Ende geht, weil übermäßig viel individueller Sachverhalte erhoben werden müssen.

Können meine Ansprüche verjähren?
Die Verjährungsprüfung findet automatisch durch den Anwalt statt.

Muss meine Rechtsschutzversicherung die Verfolgung von Ansprüchen decken?
Die Frage der Rechtsschutzdeckung hängt von zahlreichen Faktoren ab. Die Deckungszusage holt der Rechtsanwalt für Sie bei dem Versicherer ein.

In welchen Abständen erfolgt eine Information?
Sie erhalten jeden Sonntag den BSZ e.V. Newsletter recht§billig.

Wer steht mir bei telefonischen Anfragen zur Verfügung?
In allen die Sache betreffenden Rechtsfragen ist der BSZ e.V. Vertrauensanwalt Ihr Ansprechpartner.
In anderen Angelegenheiten freut sich der BSZ e.V. über Ihren Anruf.

Wie sind die Aussichten auf Schadenersatz bei Fondsanlagen?
Die Aussichten, mit versierter anwaltlicher Unterstützung erfolgreich Schadensersatzansprüche durchzusetzen, darf man grundsätzlich als überdurchschnittlich gut bezeichnen. Beim Vertrieb solcher Beteiligungen gegenüber einem typischen Anleger dürfte es sich meist um einen „klassischen Fall“ für eine Haftung der beratenden Bank oder Sparkasse handeln. Die gegen das Kreditinstitut zu erhebenden Vorwürfe beruhen in fast allen Fällen auf immer wieder zu beobachtenden Abläufen bei der Beratung im Vorfeld der Zeichnung von Fondsbeteiligungen. Oft ist eine Haftung auf Schadensersatz schon wegen verheimlichter Interessenkonflikte (Stichwort „Rückvergütungen“) gegeben. Häufig treten weitere Beratungsfehler hinzu, die ebenfalls den Schadensersatzanspruch auslösen können. So wurden Anlagen oft unzutreffend als „sicher“ beschrieben und allgemeine Risiken, etwa des Totalverlusts oder mangelnder Veräußerbarkeit der Beteiligung, verschwiegen. Diese und weitere Themen können, wenn und soweit sie konkret relevant sind, in einer Auseinandersetzung als zusätzliche Argumente genutzt werden.

Wie umfassend ist der Schadenersatz?
Der durch jede fehlerhafte Beratung entstandene Schadensersatzanspruch ist darauf gerichtet, so gestellt zu werden, als wäre die Anlage nie gezeichnet worden. Sie ist vollständig rückabzuwickeln. Neben Erstattung des Anlagebetrags nebst Agio und der Verfahrenskosten wäre auch ein für eine alternative Anlage entgangener Gewinn zu ersetzen. Steuervorteile verbleiben in der Regel beim Anleger. Soweit eine Fondsbeteiligung finanziert wurde, besteht Anspruch auf Erstattung der aufgewendeten Zinsen, wie von Ausschüttungen, die zurückgezahlt werden mussten. Je früher sich Geschädigte entschließen, etwas zu unternehmen, umso eher kommen sie zusätzlich in den Genuss hoher Verzugs- und Prozesszinsen von fünf Prozentpunkten über Basiszins.

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