Infinius: Rückforderung erhaltener Gewinnausschüttungen. Handlungsmöglichkeit für Betroffene.

So oder ähnlich könnte das Motto für alle diejenigen lauten, die eine Infinius Anlage in Form von Genussrechten erworben haben. Laut einem Bericht von „Fonds Online“ vom 11.08.2017 soll nun der Insolvenzverwalter auf den Plan getreten sein und dieser habe hunderte von Anleger von Fubus-Genussrechten angeschrieben. Er soll die Anleger darin auffordern, Gewinnausschüttungen für die Jahre 2009 bis 2012 zurückzuzahlen.

Hintergrund ist der Umstand, dass sich der Insolvenzverwalter auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs stützt, wonach es sich bei den Zinszahlungen auf die Genussrechte um sogenannte Scheingewinnausschüttungen handelt, die dadurch entstanden seien, als die Gesellschaft eben keine Gewinne erzielt haben soll.

Im Fall von Infinius wird angenommen, dass von einem hochprofitablen Unternehmen wohl nicht gesprochen werden kann. So hatten laut dem Bericht die Wirtschaftsprüfer von PWC, welche die Jahresabschlüsse der Jahre 2009 bis 2012 im Auftrag des Insolvenzverwalters neu erstellten, ein ganz anderes Ergebnis festgestellt. Bereits im Jahre 2009 soll unter dem Strich ein Jahresfehlbetrag von € 82,3 Millionen vorgelegen haben, die Folgejahre seien nicht besser gewesen.

Betroffen hiervon sind wie gesagt die Genussrechteinhaber, sodass natürlich für diese sich die Frage stellt, ob sie neben ihrer möglicherweise verlorenen Einlage auch noch die erhaltenen Zinsen zurückgewähren müssen. Dies würde bedeuten, dass selbst wenn eine gewisse Quote am Ende des Insolvenzverfahrens für die Genussrechteinhaber verbleiben sollte, mit einer Verpflichtung zur Rückzahlung der Zinsen dieses Ergebnis dann aufgezehrt sein kann, mit dem möglichen Ergebnis, dass die Anlage doch ganz verloren ist.

Nachdem wie gesagt der BGH schon mehrfach entschieden hat, dass sofern Zinsausschüttungen im Rahmen von Scheingewinnen erfolgten, diese zurückzuzahlen sind, stellt sich die Frage, ob es nicht doch eine Möglichkeit gibt, dieses ganz und gar missliche Ergebnis zumindest abzumildern.

Dies kann sich einmal darauf beziehen, dass die geltend gemachten Zinsen auf die Rückforderung des Insolvenzverwalters, sofern solche verlangt sind, abgewehrt werden und auch darauf, welcher Einwand bezüglich der Hauptforderung als solches möglich ist. Bezüglich letzterem hilft nur der Versuch eine Entreicherung einzuwenden, sofern gewisse Voraussetzungen erfüllt sind.

Unter Entreicherung versteht das Gesetz den Umstand, dass der Anleger das Geld bereits ausgegeben hat und es sich also nicht mehr in seinem Vermögen befindet. Allerdings müssen bezüglich möglicher behaupteter Ausgaben weitere Voraussetzungen erfüllt werden, damit eine wirksame Entreicherung angenommen werden kann.

Die Argumentation gegenüber dem Insolvenzverwalter muss daher von vorneherein juristisch wasserdicht geführt werden, damit man ggf. auch in einem gerichtlichen Verfahren gegen die Forderung bestehen kann. Es besteht also sicherlich keine Veranlassung, den Kopf völlig in den Sand zu stecken und aufzugeben, aber auf der anderen Weise muss ein solches Vorgehen vorher genau geprüft und sachgerecht vorbereitet werden.

Der BSZ e.V. vermittelt über spezialisierte Rechtsanwälte auf dem Gebiet des Banken und Kapitalmarktrechts sachgerechten Rat. Dieser besteht in Form einer kostenlosen Erstberatung durch von ihm benannte Rechtsanwälte, um die Erfolgsaussichten vorab einschätzen zu können. Hierzu ist ausschließlich das Anschreiben des Insolvenzverwalters notwendig, das weitere Vorgehen kann dann besprochen werden.

Auch Sie wollen rechtlichen Möglichkeiten professionell durch BSZ® e.V. Vertrauensanwälte überprüfen lassen und sich auch auf den letzten Stand der Dinge bringen lassen?

Dabei ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Vertrauensanwälte  geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Erfolgschancen. Der BSZ e.V. empfiehlt Geschädigten sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden kann. Die Vertrauensanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der Betroffenen einsetzen.

Sie können  Ihre Rechtsansprüche auch ohne eigenes finanzielles Risikodurchsetzen!

Wenn Sie keine Rechtschutzversicherung haben, prüfen wir auf Anfrage gerne ob das Kostenrisiko von unserem Prozessfinanzierer übernommen werden kann. Auf Grund langjähriger Erfahrung im Versicherungs- und Kapitalmarktbereich wissen diese Spezialisten, wie Ansprüche gegen Versicherungen, Banken usw. geltend gemacht werden können. Bei positiver Einschätzung übernimmt die Prozessfinanzierungsgesellschaft  das Kostenrisiko, finanziert den Prozess und ist lediglich am Erfolg beteiligt. Die Anleger können ihre berechtigten Ansprüche durchsetzen, ohne selbst ein finanzielles Risiko einzugehen – die Prozessfinanzierung übernimmt alle Kosten. Die Anleger beteiligen die Prozessfinanzierungsgesellschaft nur im Erfolgsfall am Erlös, ohne dass  eigenes Geld eingesetzt werden muss. Prinzipiell gilt: Gelingt die Durchsetzung der Ansprüche nicht – geht also der Prozess verloren – fallen für den Betroffenen keine Kosten an. Sämtliche Prozesskosten gehen in diesem Fall zu Lasten der Prozessfinanzierungsgesellschaft! Der Kläger hat nicht das geringste Risiko.

Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Vertrauensanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der  BSZ e.V. Interessengemeinschaft Infiniusanschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft INFINIUS kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden

Direkter Link zum Kontaktformular:

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.

Groß-Zimmerner-Str. 36a

64807 Dieburg

Telefon: 06071-9816810

Telefax: 06071-9816829

E-Mail:  bsz-ev@t-online.de

axwid

Internet: http://www.fachanwalt-hotline.eu      www.anwalts-toplisten.de

Rechtshinweis

Der BSZ® e.V. sorgt mit der Veröffentlichung und Verbreitung aktueller Anlegerschutz Nachrichten seit 1998 für aktiven Anlegerschutz. Der BSZ e.V. sammelt und veröffentlicht entsprechende Informationen die über das Internet jedermann kostenlos zur Verfügung stehen. Rechtsberatung wird vom BSZ e.V. nicht durchgeführt. Fördermitglieder des BSZ e.V. können eine erste rechtliche Einschätzung kostenlos durch BSZ e.V. Vertragsanwälte vornehmen lassen.

Für Unternehmen die in unseren Berichten erwähnt werden und glauben, dass ein geschilderter Sachverhalt unrichtig sei, veröffentlichen wir gerne eine entsprechende Gegendarstellung. Damit wird gezeigt, dass hier aktiver Anlegerschutz betrieben wird.

“RECHT § BILLIG“ DER NEWSLETTER DES BSZ E.V. JETZT ABO FÜR DAS JAHR 2017 SICHERN.

Anmeldung zum Newsletter

 

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: